Abschlussbericht Erasmus + Projekt: KA-153 ICT&SM 3.0

Vom 01. bis 09. Dezember 2025 kamen in Hemmersheim, Deutschland, 27 Teilnehmer:innen aus Deutschland, Serbien, Slowenien, Polen und Zypern zusammen, um die Zukunft der digitalen Jugendarbeit zu gestalten. Das Projekt, organisiert von Brezn e.V. München und kofinanziert durch das Erasmus+ Programm der Europäischen Union, bot eine intensive Plattform für Lernen, Austausch und Kreativität.

Worum ging es im Projekt?

Der Fokus lag auf der Stärkung digitaler Kompetenzen von Jugendbetreuer:innen. In einer Welt, in der sich die Beteiligung junger Menschen immer mehr in den digitalen Raum verlagert, untersuchten wir, wie IKT (Informations- und Kommunikationstechnologie) und soziale Medien sinnvoll genutzt werden können, um:

  • Junge Menschen für bürgerschaftliches Engagement zu mobilisieren.

  • Die Medienkompetenz zu fördern und verantwortungsbewusstes Online-Verhalten zu stärken.

  • Den Herausforderungen von Desinformation und KI-generierten Inhalten zu begegnen.

  • Jugendarbeit durch Gamification und interaktive Methoden attraktiver zu machen.

Der Trainingsverlauf im Überblick

Tag 1 & 2: Identität und Engagement

Der Einstieg widmete sich der digitalen Identität und der Entwicklung einer "Digital Youth Worker Persona". Wir analysierten, wie soziale Medien als Werkzeug für den sozialen Wandel fungieren und lernten die Schlüsselelemente erfolgreicher Kampagnen kennen: klares Messaging, visuelles Storytelling und ein starker "Call to Action" .

Tag 3 & 4: Sicherheit und Medienkompetenz

Ein kritischer Schwerpunkt lag auf dem Erkennen von Manipulation. Im Workshop „Real or AI?“ testeten die Teilnehmer:innen ihre Fähigkeit, KI-generierte Texte und Bilder von echten Inhalten zu unterscheiden. Zudem wurden Themen wie Online-Datenschutz, Cookies und Schutz vor Phishing-Angriffen praxisnah behandelt.

Tag 5 & 6: Kreativität und Projektmanagement

Wie verwandelt man ein „langweiliges“ Thema in ein packendes Lernerlebnis? Durch Gamification!. Die Teilnehmer:innen nutzten Tools wie Slack, Trello, Miro und Canva, um Projekte strukturiert zu planen und präsentationsreif aufzubereiten. Wir lernten, dass Projekterfolg oft eine Frage der Struktur und klarer Rollenverteilung ist.

Tag 7: Reflexion und Zukunft

Zum Abschluss erstellten alle Teilnehmer:innen ein persönliches Digital Reflection Toolkit. Wir reflektierten über die entwickelten Schlüsselkompetenzen – von digitaler Kompetenz bis hin zu Unternehmertum – und hielten diese im Youthpass fest .

Wichtige Ergebnisse & Takeaways

  • Digitale Souveränität: Gesteigertes Selbstvertrauen im Umgang mit komplexen digitalen Tools und KI.

    Kritisches Denken: Die Fähigkeit, Quellen systematisch zu prüfen und Desinformation zu entlarven.

    Vernetzung: Aufbau eines starken Netzwerks von Organisationen aus fünf europäischen Ländern für zukünftige Kooperationen.

Unser Team hat auch ein Booklet zusammengestellt mit allen Inhalten aus dem Training.

Diesen findest Du hier:


Jugendarbeit findet dort statt, wo junge Menschen sind – und heute ist das mehr denn je der digitale Raum. Wir müssen diesen Raum aktiv, sicher und kreativ mitgestalten.
— Marko Krsmanović

Wir danken allen Partnern und dem Erasmus+ Programm für die Unterstützung dieses zukunftsweisenden Projekts.





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Rückblick: Erasmus + Projekt KA-152 Includeship