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Erasmus + Projektankündigung: Culinary Bridges - Fostering social inclusion through shared cooking practices


  • Lindenhof Hemmersheim Hemmersheim Deutschland (Karte)
Erasmus + youth exchange: culinary bridges

Culinary Bridges – Neues Erasmus+ Projekt von Brezn e.V.

Gemeinsam kochen, gemeinsam wachsen – eine europäische Begegnung rund ums Essen

Wir freuen uns, unser neues Erasmus+ Jugendaustauschprojekt „Culinary Bridges – Fostering social inclusion through shared cooking practices" (Kurzname: TASTE) ankündigen zu können!

Von 25. Juni bis 3. Juli 2026 laden wir junge Menschen aus Deutschland, Zypern, Serbien und Polen nach Hemmersheim ein, um gemeinsam zu kochen, voneinander zu lernen und Europa auf eine ganz besondere Weise zu erleben: durch das Essen.

Worum geht es?

Essen ist universal. Jede Kultur, jede Familie, jede Generation hat ihre eigenen Rezepte, Traditionen und Geschichten rund um den Tisch. Genau diese Vielfalt wollen wir feiern und nutzen – als Brücke zwischen Menschen aus verschiedenen Ländern und Hintergründen.

Im Mittelpunkt von „Culinary Bridges" steht die Überzeugung, dass gemeinsames Kochen weit mehr ist als die Zubereitung von Mahlzeiten. Es schafft einen natürlichen Raum für Kommunikation, Zusammenarbeit und gegenseitiges Verständnis. Wenn junge Menschen gemeinsam am Herd stehen, lernen sie nicht nur neue Rezepte – sie lernen sich selbst und andere besser kennen, bauen Vorurteile ab und entdecken, was sie verbindet.

Wer nimmt teil?

An dem einwöchigen Austausch nehmen insgesamt 24 junge Menschen im Alter von 16 bis 25 Jahren aus vier Ländern teil – je sechs Teilnehmer:innen aus Deutschland, Zypern, Serbien und Polen. Begleitet werden sie von erfahrenen Gruppenleiter:innen und zwei Facilitator:innen, die das Programm pädagogisch begleiten.

Ein besonderes Anliegen ist uns die Inklusion junger Menschen mit weniger Chancen – insbesondere solcher, die mit wirtschaftlichen oder sozialen Barrieren konfrontiert sind. Für diese Teilnehmenden werden gezielte Unterstützungsmaßnahmen bereitgestellt, damit die Teilnahme für alle gleichermaßen möglich ist.

Was passiert beim Austausch?

Das Programm in Hemmersheim ist vollständig um non-formale Lernmethoden aufgebaut. Die Teilnehmenden übernehmen aktiv Verantwortung – für die Planung von Mahlzeiten, die Leitung von Workshops, die Organisation von interkulturellen Abenden und schließlich für ein großes Gemeinschaftsevent: das Youth-Led Community Dinner, ein öffentliches Abendessen, das die jungen Menschen für die Dorfgemeinschaft in Hemmersheim selbst vorbereiten und ausrichten.

Thematisch dreht sich alles um vier Schwerpunkte:

Nachhaltiges Kochen – Wie kann Kochen umweltbewusst sein? Wie vermeiden wir Lebensmittelverschwendung, und warum sind regionale und saisonale Zutaten so wichtig? Die Teilnehmenden lernen praktische Strategien kennen, die sie direkt zu Hause anwenden können.

Kulinarischer Kulturaustausch – Jede nationale Gruppe bringt traditionelle Gerichte, Rezepte und Geschichten aus ihrer Heimat mit. Beim gemeinsamen Kochen und Essen entsteht ein lebendiger Dialog über Identität, Geschichte und die Wurzeln von Esskultur.

Gesunde Ernährung – In praxisnahen Sessions lernen die Jugendlichen, ausgewogene Mahlzeiten zuzubereiten, und setzen sich mit dem Zusammenhang zwischen Ernährung und Wohlbefinden auseinander.

Kochen unter Einschränkungen – In einer besonderen Simulation stehen die Gruppen vor der Herausforderung, mit minimalem Budget oder begrenzten Zutaten zu kochen. Diese Übung schärft das Bewusstsein für Ernährungsarmut und fördert gleichzeitig Kreativität und Teamgeist.

Was entsteht dabei?

Die Teilnehmenden erschaffen während des Austauschs gemeinsam greifbare Produkte, die weit über die Projektwoche hinauswirken:

Ein digitales Kochbuch, das Rezepte aus allen vier Ländern mit persönlichen Reflexionen und Nachhaltigkeitstipps verbindet und kostenlos online verfügbar sein wird.

Eine Intercultural Food Map – eine interaktive Karte kulinarischer Traditionen aus den Herkunftsregionen der Teilnehmenden, die lokale Geschichten und Erinnerungen sichtbar macht.

Eine Zero-Waste Challenge-Dokumentation, die zeigt, wie die Gruppe während der Woche nachhaltig mit Ressourcen umgegangen ist – als Vorlage für andere Schulen, Jugendgruppen und Organisationen.

Wer sind unsere Partner?

Brezn e.V. setzt dieses Projekt gemeinsam mit drei langjährigen Partnerorganisationen um:

Moufflons (Zypern) – erfahren in Kulturerhalt, nachhaltiger Ernährung und Jugendarbeit durch Sport, mit starkem Bezug zu zypriotischen Lebensmitteltraditionen.

Trieskec (Serbien) – eine Organisation mit Fokus auf Umweltbewusstsein, sozialer Inklusion und digitalem Storytelling für Jugendliche.

Regionalne Centrum Wolontariatu – RCW (Polen) – eine der erfahrensten Erasmus+ Organisationen Polens mit jahrzehntelanger Expertise in non-formaler Bildung, Jugendaustausch und Freiwilligenarbeit.

Was passiert nach dem Austausch?

Der Austausch ist nur der Beginn. Jede:r Teilnehmende verpflichtet sich, innerhalb von sechs Wochen nach der Rückkehr mindestens eine eigene Folgeaktion in der Heimatgemeinde durchzuführen – ein Kochabend mit der Familie, ein Workshop in der Schule, ein interkulturelles Event im Jugendclub. So werden die 24 jungen Menschen zu Botschafter:innen für Inklusion, Nachhaltigkeit und interkulturelles Verständnis in ihren eigenen Communities.

Ein digitales Netzwerk hält die internationale Gemeinschaft auch nach dem Austausch zusammen: für den Austausch von Rezepten, Erfahrungen und neuen Ideen.

Hast du Interesse mitzumachen?

Wir suchen motivierte junge Menschen aus München und dem Großraum Bayern, die Lust haben, eine Woche lang gemeinsam zu kochen, neue Freundschaften zu knüpfen und Europa hautnah zu erleben. Vorkenntnisse in der Küche sind ausdrücklich nicht erforderlich – was zählt, ist die Bereitschaft, sich einzubringen und Neues auszuprobieren.

Alle Kosten für Unterkunft, Verpflegung und Programmteilnahme werden durch das Erasmus+ Programm gedeckt.

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„Culinary Bridges" wird gefördert durch das Erasmus+ Programm der Europäischen Union, Förderkennzeichen KA152-YOU-845CAE9D, Fördermittelgeber: JUGEND für Europa (DE04). Das Projekt läuft von Januar bis September 2026.

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